Lieke vom Hause Leipzig

Hinter den Horizont und zurück
…am 14. Juli 2014 war es so weit…
Jaila vom Hause Leipzig
und
CH. Forrex van de Doelaar
präsentieren
„Lieke vom Hause Leipzig“
im FCI-Standard185

Statistisches:

  • Geburtsgewicht:  109 g – 17:30Uhr
  • Geschlecht: weiblich
  • Farbe: schwarz-rot
  • Kennzeichnung: gelbes Band
  • Besonderheiten: reseviert
  • Geboren im Hause Leipzig
  • Name: Vorschlag – Lieke aus dem lateinischen –  angelicus engelhaft 
  • neue Heimat: „
Die Bilder demonstrieren die Entwicklung unseres Babies und werden nach und nach wochenweise eingefügt, ein Besuch lohnt also immer ;-), ein Klick auf das Bild öffnet dieses in Originalgröße in einem neuen Fenster.
erste Woche erstes Shooting  .  .

Tina

Ich bin Tina Metzner und 1982 in dieser wundervollen Stadt geboren – in Leipzig.

Tiere waren schon immer eine kleine Liebe von mir und so musste ich nicht lange überlegen, als mir mein jetziger Mann zum Kennenlernen sagte, dass es ihn nur mit seinen Hunden gibt. Mit viel Geduld und stetiger Zuneigung gewann ich ihr Herz und sie wurden ein Teil meines Lebens.

Aber irgendetwas schien zu fehlen. Mirko schwärmte mir von seiner Suse vor und mit jedem Gespräch wuchs mein Verlangen nach einem „bulligen Terrier“. Heimlich durchforstete ich das Internet nach derzeitigen Würfen.
Eines Tages rief mich Mirko freudig an: „Tina, ich habe unseren Hund gefunden, aber es ist eine andere Rasse!“ Ein Blick auf die Bilder und mit dem Gedanken: Aha, das wird dann also mein Hund, machten wir uns auf nach Berlin.
Dort begrüßten uns 3 Miniatur Bullterrier freudestrahlend am Tor – ohne Gebell! Das war das erste Mal, dass ich mich in die Rasse verliebte.
Als ich dann meine Hetja sah, war es um mich geschehen. Ganz klar, SIE wird mein Baby!
In der Hundeschule lernten wir beide uns zu verstehen und aufeinander zu reagieren. Da Hetja ein sehr ruhiges Wesen hat, hat sie es mir sehr leicht gemacht hat.

Mit Hexe zog die zweite Dame in Haus. Ganz im Gegensatz zu Hetja ist sie ein echter Wirbelwind. Kopfarbeit und körperliche Auslastung sind ihr genauso wichtig, wie die tägliche Dosis Streicheleinheiten.

Vor nicht allzu langer Zeit gesellte sich nun noch Nada zu unserem Rudel. Sie ist der Sonnenschein der verrückten Bande. Ruhig und ausgeglichen sowie unternehmungslustig und arbeitswillig. Sie benötigte nur einen Augenaufschlag, um mein Herz zu gewinnen.

Wenn mich nun Jemand fragt, weshalb es denn nun unbedingt diese Rasse sein muss, dann kann ich ihm nur raten einen Tag mit uns zu verbringen. Danach ist das Bullifieber auch auf ihn übergegangen.

Zur Zucht der Zwergpinscher

Abschrift aus der PUS 08/02

Artikel von Josef Berta, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ingeborg Pagel

Der ZP hatte seine beste, seine Blütezeit, als er sich durch alle Hemmnisse, alle Widerstände, die sich ihm auf dem Wege seiner Hochzucht entgegengestellt hatten, zu einer klaren und gesunden Form durchgerungen hatte, als er sich noch
jener zielsicheren und tatenfrischen Züchter und Richter erfreute, die seine Entwicklungsgeschichte miterlebt und sich mit seinem Rasseideal völlig vertraut gemacht hatten.

ein "Bilderbuch"zwergpinscher: Xysthos van't Nachtegalenbos, www.leiselbach.de

Ernst Kniß-Leipzig war der Begründer des ZP-Zwingers „vom Klein Paris“ und hat fortschrittlich und zielstrebig zur steten Entwicklung der Zucht beigetragen.

„Noch brachte der Zwergpinscher die stärksten Zahlen auf den Ausstellungen, nicht selten hatten die Richter ihrer 50, 60 und mehr zu beurteilen.
Noch war Ziel und Richtung in der Zucht bemerkbar, lag deren Schicksaal in der Hand der wenigen berufenen Richter, die den Entwicklungsgang der Rasse miterlebt und einig in der Beurteilung waren, die mit dem jeweiligen Stand der Entwicklung vertraut waren und zur rechten Zeit eingriffen, wo es mangelte, bald das Gebäude und den Stand, bald Kopf und Größe als wichtigstes voranstellten.

Die Zeit des Verfalls begann nach meinen Beobachtungen, als die alten, erfahrenen, vortrefflich eingearbeiteten Richter nicht mehr die Führer und Wegweiser der Zucht waren, als mit der sorglosen Wahl neuer Richter, die ihre Aufgabe nicht
gründlich beherrschten, die Ansprüche nachließen, und damit die Rasse selbst ihre Bedeutung verlor. Hier zeigt sich so recht die Wahrheit des alten Satzes: Je höher die Anforderungen, die an die Kunst des Züchters gestellt werden, um so reizvoller
seine Aufgabe, um so höher sein Eifer und sein Können. Mit anderen Worten: Je billiger die Ware, um so schlechter ist sie mit dem Sinken der Ansprüche werden es der ernsten, strebenden Züchter weniger der Auch- und Gelegenheitszüchter mehr, wird das
ganze Zuchtgut minderwertiger.

Ich habe manchmal den Kopf geschüttelt, wenn ich sah, mit wie geringen Mitteln manchmal die höchste Auszeichnung gewonnen werden konnte, und es erlebt, wie schnell sich die Folgen dieser Oberflächlichkeit geltend machten. Unsere
alten Meisterzüchter hatten, eh sie vom Schauplatz traten, die letzte Hand angelegt ihr Werk zu vollenden; zu der idealen Körperlichkeit und Figur fehlte noch die letzte Feinheit des Kopfes, seine schmale, gestreckte Form mit dem kräftig angesetzten Fang und dem kleinen Pinscherauge. Trotzdem haben sie eine reiche Erbschaft hinterlassen.

Wohl ist es heute nicht mehr beliebt, aus der Geschichte und der großen Vergangenheit zu lernen.
Für die Rassezüchter aber ist diese Lehre eine zwingende Notwendigkeit.
Wer nicht den einzig dastehenden Aufstieg kennt, den die Zucht des Zwergpinschers genommen, nicht weiß auf welchem Wege sie zu dieser Höhe, zu dieser inneren und äußeren Entfaltung, dieser allgemeinen Verbreitung und Beliebtheit geführt wurde, der wird sich leicht mit der gegenwärtigen Lage abfinden und … fortwursteln.

Was kann zur Hebung der Rasse geschehen?
Antwort:
Erstens: Nur solche Richter sind zu berufen, die mit ihrer Aufgabe gründlich vertraut sind, die wissen, woran es fehlt, mit den Grundübeln scharf ins Gericht gehen, jedes Anzeichen der Besserung lobend hervorheben.

Zweitens: Mit rücksichtsloser Strenge müssen alle Gebäudefehler gerügt werden. Kein Hund mit abfallender Kruppe, schwächlicher, unterstellter Hinterhand, wackeliger Schulter, Vorgedrücktem Oberarm, aufgebogener Front darf über die Note „Gut“
hinauskommen. Auf die gesunde Körperlichkeit, auf rassiges Temperament gerechten Stand, kräftiges, gebundenes Skelett, straffen Rücken mit gutentwickelter Lendenpartie und Kruppe muß hoher Wert gelegt werden, eine gewisse Fülle und
Gedrungenheit muß der windigen und zarten Gestalt vorgezogen werden, unbekümmert um deren Kleinheit. Erst wenn diese Grundelemente gesichert sind, spricht der Kopf und dessen schöne Gliederung mit.

Drittens: Gleichzeitig müssen die Erbwerte der Zuchthunde ermittelt, muß die ganze, jetzt so planlose und verzettelte Zucht wirksam auf diejenigen Vererber zusammengefaßt werden, die sich als solche bewährt haben. Dadurch wird auch mehr
Stetigkeit in die Zucht kommen; der Züchter wird eine höhere Befriedigung aus ihr gewinnen und seinen Eifer steigern, wenn er auf Blut züchtet und nicht mehr auf gut Glück angewiesen ist….“

 

Mirko

Hallo,

mein Name ist Mirko Metzner.
Ich bin stolzer Gründer dieser Zuchtstätte.

Geboren wurde ich im März 1972 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz.
Seit meiner frühesten Kindheit war ich von Hunden umgeben, lebte und wurde erwachsen mit ihnen. Vornehmlich die Rassen Schnauzer und Pinscher haben mich begleitet.
Hunde sind sozusagen mein Leben.
Seit 1996 bin ich „Wahlleipziger“ und als ich mich 2001 entschlossen habe, den schwierigen aber wunderschönen Weg eines Züchters einzuschlagen, gab es für mich nur eine Wahl für den Namen:
„Vom Hause Leipzig“
Aus verpflichtender Tradition und übertragener Liebe habe ich hier in Leipzig, der Wiege der Zwergpinscherzucht begonnen meine eigenen Zwergpinscher zu züchten.
Zu der Zeit immer an ihrer Seite war meine Staffordshire-Bullterrier-Hündin „Suse“.
Wie jeder Mann hatte ich eine heimliche Liebe – die „Nasen“.
„Beweis“ dafür ist das Logo meiner Firma, das ein abgewandelte Grafik als Erkennungsmerkmal trägt.

Als ich im Oktober 2008 meine Frau Tina kennen lernte konnte ich gemeinsam mit ihr den Traum leben. Mit Hetja zog der erst Mini in unser Haus ein.

Derzeit leben bei uns 8 Hunde, 5 Zwergpinscher – darunter meine ersten Zwergpinscher „Baila“ und „Attila“ – und 3 Miniatur-Bullterrier.

Wenn man mich fragt warum ich so hundeverrückt bin, dann kann ich nur mit Franz von Assisi antworten:
„Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“